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Angel-Tour zum Innfjord, Romsdal, Møre og Romsdal, Norge - 08.08.-15.08.2015

Reisebericht der drei lustigen Vier...
Und wieder heißt’s: Auf’i mit G’brüll... Pünktlich um 12.16 Uhr Mittags sind wir, nachdem wir Gepäck-Tetris gespielt haben, bei einer Mischung aus herrlichstem und regnerischem Wetter wieder in das Land der Wikinger und Trolle aufgebrochen. Die Anreise an den Innfjord verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle. Die Fährfahrt über den Ententeich bei nebligem Wetter war ruhig, wurde nur von dem dauernden Tönen vom Nebelhorn unterbrochen.
Anreise Innfjord der 1./2. Tag (Fr. 07. - Sa. 08.08.)
                                       Ein kleiner Abstecher Über die Rv3 zur neuen Attraktion war nur bedingt                                        von Erfolg gekrönt, wie man auf dem Bild sehen kann. Der blank polierte                                        Chrom-Elch war leider noch verhüllt. Matze mußte einen Blick auf sein                                        edles Gemächt werfen. Er blieb uns den Bericht schuldig...                                        Allerdings durften wir auf dieser Fahrt das erste Mal drei Mal Elche in                                        freier Wildbahn sehen. Die zwei Elchkühe und das -Kalb allerdings auf                                        Zelluloid zu bannen war uns aber nicht vergönnt.                                        Nach der Wohnungsbesichtigung und dem ersten Rundgang in der Anlage Lensmansgarden ging es natürlich gleich raus auf’s Wasser. Der erste “Ausritt” auf den Innfjord bescherte uns ein paar Köderfische für die nächsten Tage, sowie einen Köhler, einen Dorsch und einen Leng, die uns in Filetform zurück begleiten werden. Ein Baby- Leng und ein Knurrhahn durften wieder zurück in’s kühle Nass. Eine erste Krönung und Pokalverleihung am Abend blieb aus. Matze hat Simon die Krone entrissen und ist vorerst König und Pokalinhaber. Morgen werden wir sehen, was der Fjord noch zu bieten hat...
Der 3. Tag (So, 09.08.)
                             Nachdem wir den gestrigen Abend bei einer oder zwei oder ... Vodka-Schorlen                              haben ausklingen lassen, ging es an in die Falle und heute früh frisch an’s Werk.                              Ersteinmal haben wir ausgeschlafen, dann gab’s das obligatorische Frühstück und                              gegen 10:00 Uhr ging’s ab auf den Tümpel.                              Nachdem der Ausritt nur schleppend begann, und damit meine ich nicht das                              Hinterherführen von Ködern bei fahrendem Boot im feuchten Element... nein,                              der Fangerfolg eher mäßig war, sollte sich das Blatt oder der                              Pilker noch wenden. Dazu später mehr.                              Alles begann mit einem kleinen Dorsch, der knapp der Kinder-                              stube entflohen war. Und den bekam ich auch noch an’s Band.                              Klingt komisch, ist aber so. Super, ich habe meinen Fisch und der Urlaub ist gerettet. Simon legte mit einem, was soll ich sagen, Bleistift *ähm Leng nach. Sein Vergleich mit seinem *ähm... ‘nee, das wird jetzt zu schlüpfrig. Aber der Vergleich hinkt. Der Leng war definitiv größer! Ede ließ nicht lange auf sich warten und legte mit einem Leng in ähnlicher Größe nach. Nebenbei ging mir noch ein brauchbarer Pollack an die Rute. Ich forderte die Heimfahrt und somit die Krone bzw. den Pokal! Der Rest der Truppe intervenierte! Ich ergab’ mich in mein Schicksal... Das Umsetzen auf einen anderen Platz brachte dann den gewünschten Erfolg. Matzes Rutenspitze bog sich plötzlich gen Wasseröberfläche. Ein richtig guter Köhler forderte die Bremse an Matzes Kombo.                                          Tja, was soll ich sagen: der Pokal bleibt in                                          seinem Besitz. Da ich ja nur mit leichtem                                          Gerödel gefischt habe, bog sich plötzlich auch                                          meine Rute Ja, ‘ne, is’ klar. Da sollte sich echt                                          ein etwas größerer Außenbordskamerad an                                          genau meine Rute verirrt haben? Doch!                                          Der nächste Köhler kam in’s Boot. Auch bei                                          diesem Fisch hatte die Kombo                                          zu kämpfen. Und wofür mich alle Mitreisenden                                          belächelten hatte Erfolg: ein pinker (in Worten:                                          p-i-n-k-e-r) Pilker! Und es sollte so weiter gehen.                                          Matze legte nach, und ich und nochmal ich...                                          Fazit: am Ende des Trips hatten wir 7 schöne                                          Köhler bis 80cm, 1 Dorsch, 1 Pollack, 2 Leng.                                          Nach dem Vergnügen kommt die Arbeit:                                          putzen und filetieren...                                            Die Pokalvergabe verlief kurz und schmerzlos.                                         Na gut, bis auf den seelischen Schmerz, den Matze nach diesem Foto zu verkraften hat und ihm einen Besuch beim Pschüschologen bescheren wird. Bei der abendlichen Ausfahrt sahen wir, wie die Costa Fortuna Andalsness verließ. Die Geschichte mit dem Leng in Kombination mit ihr wisst schon, ließ Simon keine Ruhe und so legte er mit einem 70er nach. Nachdem Simon ja auch so den einen oder anderen Kaulauer über den Tag an den Mann bringt, haben wir einen Running Gag: Simon’s Angel-Weisheit des Tages. Also: Simon’s Angel-Weisheit des Tages: “Wenn der Fisch einem in die Augen schaut, zählt er als gefangen!”
Der 4. Tag (Mo, 10.08.)
Der nächste Tag sollte doch besser verlaufen. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Es ging früh aus den Federn und um 7 Uhr waren wir als allererste auf’m Teich. Als erstes die vielversprechenden Pollack- Steilwände anfahren. Leider waren auch die Schweinis da und vermiesten uns den Start in den Tag uns sie sollten unser täglich Begleiter sein. Simon startete mit einem Leng von 70cm. Danach ging eine ganze Zeit gar nichts. Auch das Ausloten verschiedener Stellen brachte nur noch                                 einen kleinen Knurrhahn, der knurrend wieder zurück                                 in’s Meer kam...                                 Wir wollten schon die Heimfahrt antreten, da entschieden wir uns noch für einen                                 kurzen Stopp. Dieser Stopp bescherte uns 12 Rotbarsche, die gleich als Mittags-                                 speise dienen durften. Ach bevor ich es vergesse: ab nächstes Jahr gilt Helmpflicht                                 für Dorsche! Beim Rotbarsch-Angeln hakte Matze einen 80er-Dorsch mit 9 Pfund                                 direkt an der Mütze.                                 Der Abend”spaziergang” sollte dann dem Fischen auf Lumb                                 und Leng gelten. Dachten wir... Aber wir entschieden uns                                 um und düsten raus bis zur “Pferdekutsche”. Am rechten                                 Ufer der Bucht stoppten wir und ich pilkerte mir wieder                                 mal ‘nen Tennisarm. Und ich wurde wieder belächelt, wegen des pinken Pilkers. Aber wer zog den ersten 72er Köhler sportlich aus dem Wasser? Ich. Jawoll! Und es sollte nicht der letze sein. Kurz darauf folgte der nächste 70er. Zwischenzeitlich wollte Matze nachlegen, aber durfte seinem Köhler kurz vor’m Landen hinterher winken. Schade drum. Gesehen hatte er ihn schon. Was soll’s. Weiter ging’s. Der pinke Pilker bekam wieder einen Knutsch auf die Stirn und durfte den nächsten 72 auf’s Kreuz legen. Simon schraubte sein Gerödel an Bord und hatte zwei Schwarzhaie an der Strippe. Ein erneutes Umsetzen direkt vor die “Pferdekutsche” brachte keinen weiteren Biss. Es ging auf die Rückfahrt. Ich protestierte kurz, wollte an der alten Stelle nochmal nachlegen und Ede traf eine folgenschwere Entscheidung. Er stoppte. Und genau dieser Stopp sollte ihm den langersehnten Drill bescheren. Bisher war er, was Köhler betraf, Schneider. Ede spulte einen 80er Köhler an Bord. Jetzt konnten wir zufrieden die Heimfahrt antreten. Simon’s Angel-Weisheit des Tages: “Rückwärtsfahren! Da hat man den Wind nicht von vorne!”                                
Der 5. Tag (Di, 11.08.)
                                          Heute früh war ausschlafen angesagt. Herr                                           Zubrovka meinte, man solle doch mal länger                                           pennen. Also ging es erst gegen 10:00 raus.                                           Der lange Ritt zur “Postkutsche” war von wenig                                           Erfolg geprägt.                                           Weder einen Pollack, noch irgendein anderes                                           Getier ließ sich zum Mitkommen überreden.                                           Der Schwarm der dort liegenden Boote war                                           auch nicht erfolgreich. Und da das Wetter                                           umschlug und es anfing zu regnen, fuhren                                           wir zurück in den Innfjord.                                           Dort angekommen, war a) das Wetter besser                                           und b) sahen wir wie die “Ratten der Meere”,                                           die Makrelen, aus dem Wasser sprangen und                                           jagten oder besser gesagt: gejagt wurden.                                           Da wir noch Köderfische für die Naturköder-                                           angelei brauchten, stoppten wir und wollten                                           Makarelas fischen. Für die kleinen Gestreiften bogen sich die Ruten aber mächtig Richtung Wasseroberfläche. Und sie nahmen Schnur, aber richtig! Mittlerweile traut Matze seinem Material auch mehr zu. Was soll ich sagen, die vermeintlichen “Makarelas” aber waren zwischen 65-84cm und nennt man geläufig Köhler. 8 schöne Exemplare konnten wir drillen. Nach dem Umsetzen konnten wir noch ein paar kleine Köhler und sage und schreibe 3 Makrelen fangen. Ein schöner Start in den Tag.                                            Der frühabendliche Angeltrip                                            war nicht sehr von Erfolg                                            geprägt. Eine laaaaange Drift                                            auf Lumb blieb ohne Fisch. Außer Simon. Unser Haifischfänger zog                                            2 Fleckenhaie vom Grund. Das Umsetzen auf einen anderen Platz                                            brachte nur 2 kleine Lengs. Jetzt fängt’s an zu regnen.                                            Also gehen wir zum gemütlichen Teil des Abens über...                                            Simon’s Angel-Weisheit des Tages:  “Wo Möwen sind, da ist auch Fisch!”
Der 6. Tag (Mi, 12.08.)
Ein neuer Tag im Paradies. Erst war wieder mal ausschlafen angesagt. Wir sind ja auch im Urlaub. Dann ging es erst nach 10 Uhr raus auf den Tümpel. Das Fischen auf die platten Kollegen direkt vor’m Hafen wollte nicht so recht fruchten. Also Maschine vollgetankt und mit Hans Dampf in allen Gassen raus aus dem Innfjord. Direkt an der Mündung rechts vom Innfjord legten wir uns auf die Lauer nach den ersehnten “Goldbarren”, oder besser gesagt:                                    Gummifischbaden war angesagt. Es dauerte auch                                    nicht all zu lange und der erste Pollack stieg bei                                    mir ein. Mit einem Maß von 67cm auch ein sehr                                    schöner Fisch. Und wieder ist pink die Farbe der                                    Saison!                                    Simon konnte das nicht auf sich sitzen lassen und                                    holte flugs noch ein etwas kleineres Exemplar an                                    Bord. Danach war totenstille. Nix mehr.                                    Ergo wollten wir unsere NK-Freunde auch auf ihre                                    Kosten kommen lassen und legten uns vor                                    Andalsnes auf die Lauer. Ein schöner Seehecht                                    oder auch eine schöner Leng wäre was tolles. Aber das einzig tollte Erlebnis war das Ablegen der Aida Sol. Die See wurde rauher und wir ritten auf die den Wellen zurück in den Hafen. Vielleicht geht später ja nochmal was. Erstmal lecker Lasagne futtern... Irgendwie lang noch ein Leng im Tuppen, keine Ahnung wann wir den nebenbei gefischt hatten... Der kurze abendliche Ausflug brachte zwar eine schöne spätsommerliche Atmosphäre: Angeln in der Abendsonne, aber leider keinen Fisch... Simon’s Angelweisheit des Tages: “Wer zuviel will, hat man am Ende nix...”
Der 7. Tag (Do, 13.08.)
Der neue Tag begann um 6.00 Uhr. Denn schon 1h später sollte es auf den Fjord gehen. Das Abtasten des rechten Fjord-Ufers am Morgen war eine eher einseitige Geschichte. Es passierte nix. Das skurile daran, Mitangler fingen kurz darauf einige wenige Pollacks an selber Stelle. Egal. Einige Zeit verbrachten wir noch im Innfjord. Auf der Suche nach einem                                  schönen sonnigen Plätzchen zum Angeln, stieg bei                                  mir ein stattlicher Köhler mit weit über 70cm ein.                                  Simon legte flugs darauf mit einem ü60er nach.                                  Dann ging’s ab an die Steilwand, rechts von der                                  Mündung zum Romsdalsfjord, noch ein paar “Goldbarren” erhaschen. Dies erwies                                  sich allerdings als irgendwie suboptimal. Dort gingen Ede einige Lengs und                                  Rotbarsche an die Rute. Das Fischen mit GuFi’s blieb bis auf ein paar Bisse                                  erfolglos. Allerdings ergab die spätere Analyse der Unterwasservideoaufnahme                                  der GoPro, dass dort doch einige Pollacks umher schwammen. Was soll’s.                                  Nach dem Höchstand der Flut verharrten wir noch eine Weile an der Stelle,                                  allerdings ohne Biss. Also zurück in den Innfjord.                                  Und nun sollte Simon’s Angel-Weisheit vom 5. Tag                                  zum gewünschten Erfolg führen: wo Möwen sind,                                  ist auch Fisch! Recht sollte er behalten. Die Möwen                                  stritten sich um springende Brieslinge, die aus Panik                                  vor etwas flüchteten. Und dieses Etwas wollten wir                                  ergründen. Also mitten rein in’s Geschehen und                                  herab mit den Pilkern. Und schon rappelte es im                                  Karton! Man glaubt es kaum, aber Simon fing seinen                                  ersten Köhler! Und auch er durfte einen tollen Drill                                  meistern. Ja, es macht unendlich Spass, wenn Köhler                                  der 70-80cm-Klasse einsteigen und die Bremse zum Kreischen bringen.                                  Und auch ich durfte mich über einen stattlichen 82cm-Fisch freuen. Mitten                                  in dem Getümmel holte Simon noch einen Schellfisch mit knapp 70cm an Bord.                                  Eine Träne bleibt allerdings. Ich mußte mich von meinem                                  pinken Pilker mit einer Seebestattung verabschieden. In einem echt brachialen                                  und langen Drill, bei dem der Fisch mehrere Male etliche Meter von der Rolle zog,                                  Matze schon um den Pokal fürchtete, riss plötzlich die Vorfachschnur und der                                  Fisch, sowie mein Pilker gingen verloren. Wir vermuten, dass Matze Nadeln in                                  einen Voodoo-Gummifisch gesteckt hat, weil ich an seinem Thron rüttelte.                                  Ein kleiner Aufruf am Rande: wer in naher Zukunft diesen Köhler fischt:                                  Petri, aber ich hätte gerne den Pilker zurück. Am Ende dieses Erlebnisses durften                                  wir uns dennoch über 6 stattliche Köhler, ein paar Lengs, Rotbarsche, einen                                  Schellfisch und einem Sonnenbrand freuen.
Bei dem abendlichen Trip raus aus dem Innfjord sollten unsere NK-Fischerei-Freunde auf ihre Kosten kommen. Die Drift in der Bucht war toll. Nahezu perfekt. Man hat schon den Boden der Bucht abtasten können. Allerdings brachte der Ausritt nur einen schönen Leng von 72cm und einen Fleckhai. Aber schöne Impressionen für’s Fotoalbum. Simon’s Angel-Weisheit des Tages: “Leng im Freiwasser? Warum nicht, er kann ja schwimmen...”
Der 8. Tag (Fr, 14.08.)
Der heutige Tage begann mal wieder mit spätem Aufstehen und einem gemütlichen Frühstück. Da es die Wetterfee wirklich gut mit uns hier meint, ging es gegen 10.00Uhr raus, Sonne tanken... Na gut, ein wenig fischen sollte auch dabei sein. Simon mußte leider im Lensmannsgarden                                            bleiben, da er sich bei seinem gestrigen Leng-Drill                                            einen Nerv eingeklemmt hat. Wir tuckerten also ein                                            wenig den Innfjord ab und fuhren rechts raus in den                                            Roms bis zum Wasserfall und ein wenig weiter. Dort                                            angekommen, dümpelten wir so vor uns hin und                                            pilkerten ein wenig herum. Ein Boot aus der Anlage                                            mit einem netten älteren Pärchen und Enkel war                                            ebenfalls draußen. Von denen bekamen wir Makrelen                                            geschenkt, damit wir heute Abend noch eine Runde                                            auf Naturköder gehen können. Nichtsdestotrotz sanken die Pilker ein um’s andere Mal. Hoppla, was war das. Irgendwas nahm plötzlich ordentlich Schnur von meiner Rolle. Wieder und immer wieder. Bremse und Rute hatten ordentlich was zu tun. Ich bekam den Fisch kaum gestoppt. Machte ich ein paar Meter gut, meinter er unten wohl noch was vergessen zu haben und wieder ging’s bergab. Nach einer gefühlten Ewigkeit pumpte ich einen 5kg-Köhler an die Oberfläche. Was ein schönes Tier! Na, ist heute Pokalübergabe? Wir fuhren weiter an die Steilwand, um ein paar GuFi’s zu baden. Ede faxte nicht lange herum und zog einen schönen 72er Pollack an Bord. Der konnte seinem gelb-glitzernden Gummifisch einfach nicht widerstehen. Plötzlich brodelte das Wasser einige Meter weg von unserem Boot. Da sollten doch nicht etwa Köhler jagen? Sämtliches Gerödel hochgezoen, Motor an und hin da. Treffer. Ede konnte noch einen schönen Köhler mit knapp 80cm “verhaften”. Nur dachte sich das Material: “ach nö, Ede hat den Fisch nicht verdient, ich gebe auf” und der Sprengring bog sich beim Gaffen des Fisches auf. Der Fisch galt schon als verloren, wollte zum Meeresgrund sinken, aber mit einer beherzten Attacke mit dem Gaff “harpunierte” Ede den Fisch noch und zog ihn an Bord. Für den heutigen ersten Trip reichte uns das dann. Ab zu “Mutti”, Mittag essen...
Der abendliche Ausflug auf die Meerestiere am Grund blieb ohne Biss. Im Nachbarboot fing man einen großen Rochen mit 9kg. Wir harrten und drifteten einige Stunden und genossen die Abendsonne. Als diese hinter den Bergen verschwinden wollte, führen wir noch kurz zur Steilwand um mal zu schauen, ob der eine oder andere Pollack noch wach ist. Gleich beim ersten Einholen förderte Ede einen wirklich stattlichen 84er “Goldbarren” zu Tage. Nur 2 Würfe später folgte ihm ein ein etwas kleinerer Kollege. So ging der Abend doch noch irgendwie erfolgreich zu Ende. Simon’s Angel-Weisheit des Tages: aus gesundheitlichen Gründen gibt’s heute leider keine... 
Rückreise 9./10. Tag (Sa 15. - So. 16.08.)
Der letzte Tag im Innfjord ist gekommen. Heute geht’s mega tiefenentspannt in den Tag. Erst einmal wurde ausgeschlafen und gefrühstückt. Eigentlich wollten wir noch einen letzten Kurztrip auf den Fjord machen. Die möglicherweise erbeuteten Fische hätten wir dann den wirklich netten “Mitinsassen” am Lensmanngarden geschenkt. Aber Ivar Jacob sugerierte uns, dass er das Boot zum Nachmittag brauchte. Also ging’s zur Steganlage, das gesamte Angelgerödel klarschiff machen und das Boot reinigen... Ein paar allerletzte Würfe in diesem super Revier auf Plattfische blieben ohne Erfolg. Am Ende haben wir 9 Fischarten aus den Fluten gezogen: Köhler, Pollack, Dorsch, Leng, Lumb, Makrele, Rotbarsch, Knurrhahn, Schwarz- und Fleckhai. Da unsere Abfahrt erst gegen 19.00 Uhr geplant war, die Fähre in Larvik geht ja erst Sonntag morgens um 08.00 Uhr, konnten wir entspannt packen, noch’n lecker Grillerchen machen, uns von den netten Vermietern Anne Kari und Ivar Jacob und vielen netten Menschen in der Anlage verabschieden, die wir in den Tagen kennen lernen durften. Wir brachen gegen 17.00 Uhr auf und machten uns auf die gummierten Socken zur Stabkirche in Rodven. So hatten wir neben der vielen erfolgreichen Angeltage auch noch etwas norwegische Kultur. Die Wetterfee hatte uns die gesamte Woche dort mehr als reichlich verwöhnt. Mit einem braungebrannten Gesicht kommen wir heim. Es gab’ keinen wetterbedingten Ausfalltag, sodass das Sightseeing doch etwas kurz kam. Wir haben beide Kreuzfahrer ablegen gesehen, haben viele geile Drills erlebt, wobei der Rekord von 84 cm mehrfach eingestellt, aber nicht überboten wurde. Da unsere Regeln besagen, dass es nur beim Überbieten der Länge einen neuen Pokalsieger gibt, blieb der Pokal fast die komplette Zeit in Matze’s Besitz. Glückwunsch nochmal. Die Heimfahrt ging ohne irgendwelche Zwischenfälle von statten, keine Elch-Sichtungen oder sonstiges. Ein Regenbogen begrüßte uns morgens am Anleger der Color-Line und wünschte uns eine “Gute Reise”. Wir werden wieder kommen! Anne Kari und Ivar Jacob sugerierten uns, dass sie so nette Gäste immer wieder gerne willkommen heißen. Unser besonderer Dank geht natürlich an unsere Familien/Freundinnen, die uns diesen Trip ermöglicht haben und vor allem aber auch an Marcel B.
Freibeuter Vier auf großer Norwegen- Fahrt
Und natürlich gibt es zu guter Letzt das Video zum Trip: 
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